
Kampen liegt nördlich von Westerland. Der Ort wurde 1543 zum 1. Mal erwähnt. Bis ca. 1900 war Kampen ein landwirtschaftlich geprägter Ort. Das Dorf bildete gemeinsam mit Wenningstedt die früheren Norddörfer der Insel Sylt. Die Touristen entdeckten das Örtchen Kampen erst relativ spät.
Vor und auch während des 2, Weltkrieges entstanden hier Lager der Wehrmacht. Zu wirklichen Kampfhandlungen kam es hier aber nie. In der Nachkriegszeit flüchteten viele Menschen aus den Ostgebieten auf die Insel.
Wie auch alle anderen Orte auf der Insel, ist auch Kampen sehr auf den Tourismus konzentriert. Etwa 3 Kilometer nördlich des Ortes Kampen findet man die Kampener Vogelkoje. Dieses Naturschutzgebiet bietet zahlreichen Wasservögeln ein Zuhause.
Im Westen des Ortes liegt das Rote Kliff, es leuchte bei untergehender Sonne rot und ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen.
Im Südwesten von Kampen liegt die Uwe-Düne. Sie ist mit 52 Metern die höchste Erhebung auf der Insel.
Möchte man den Nationalpark Schleswig-Holstein besuchen, so findet man diesen östlich von Kampen.
In Kampen gibt es zahlreiche Ateliers, u.a. das des Künstler Siegward Sprotte.
Auch sehr sehenswert ist der Leuchtturm von Kampen. Er liegt auf dem hohen Geestkern. Der Turm ist ungefähr 150 Jahre alt. Als schwarz-weißer Leuchtturm ist er recht markant.
Recht unberührt vom Tourismus sind die Hünengräber. Auch die Ringwallanlage in Kampen ist recht unbekannt. Sie ist nicht ausgeschildert und bleibt somit vom Massentourismus verschont.