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Westerland auf Sylt

Bild von Westerland Das Städtchen Westerland liegt etwa 74 km von Flensburg entfernt. Die früher selbstständige „Stadt Westerland“ ist einer der jüngsten Ort auf Sylt. Der Name von "Westerland" leitet sich von einer alten Tinnumer Bezeichnung ab. Im Jahre 1778 bestand der Ort Westerland nur aus 124 Häusern. Der Ort war so arm, das sich die Bauern hier kaum ernähren konnten. Schuld waren Ebbe und Flut. Sie spülten das fruchtbare Land weg.

Im Jahre 1855 wurde Westerland zum Seebad. In der 1. Saison beherbergte man hier 98 Menschen. Bald wurde Westerland zum fortschrittlichen Seebad. Als „Familienbad“ wurden hier Männer und Frauen behandelt. Das 1. neue Hotel war die im Jahr 1858 geöffnete „Dünenhalle. Ihr folgte das Hotel Union. Dieses Hotel gab es bis ins Jahr 2002. Zum Hauptort der ganzen Insel wurde Westerland mit der Anerkennung als Seebad. Vorher war es Keitum. Hier befand sich früher auch die einzige Apotheke. Durch die recht zentrale Lage festigte sich die Vormachtstellung von Westerland. Im Jahre 1905 erhielt Westerland endlich das Stadtrecht. Durch die vielen katholischen Kurgäste führte man 1896 ein katholisches Gotteshaus ein.

Im Jahr 1949 wurde Westerland als Seeheilbad anerkannt. Der Ort Westerland hat mit der „Heimat für Heimatlose“ einen Friedhof für die vielen namenlos toten Seeleute geschaffen. Sehr bekannt ist Westerland für seine lange Promenade. Sie ist mehr als 6 km lang. Auf jener Promenade finden in der Saison regelmäßig Kurkonzerte statt. Empfehlenswert ist auch das 2004 eröffnete Aquarium.